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Oligomere Proanthocyanidine – besser bekannt als OPC – gehören zu den am intensivsten untersuchten Pflanzenstoffen innerhalb der Polyphenole. Besonders reichlich kommen sie in Traubenkernen, der dünnen Erdnusshaut, in Kakaobohnen sowie in Beeren vor. OPC zählt zu den sekundären Pflanzenstoffen mit einer ausgeprägten Fähigkeit, reaktive Sauerstoffspezies (ROS) zu neutralisieren und dadurch Zellen vor oxidativem Stress zu schützen (Bagchi 2000).
In der Naturheilkunde ist OPC deshalb seit Jahren beliebt: Viele Menschen verbinden damit Themen wie Hautschutz, Gefäße, antioxidativen Zellschutz oder die Unterstützung der Mikrozirkulation. Parallel dazu gibt es eine zunehmende Zahl wissenschaftlicher Arbeiten, die die Eigenschaften von Proanthocyanidinen genauer beschreiben – besonders im Kontext von Hautbiologie, Gefäßfunktion, Alterungsprozessen, Entzündungsmodulation und oxidativem Stress (Santos-Buelga 2019; Kaur 2020).
Oligomere Proanthocyanidine (OPC) sind eine Gruppe pflanzlicher Polyphenole, die vor allem zu den Flavonoiden gehören. Chemisch handelt es sich um Verbindungen aus mehreren Catechin- und Epicatechin-Bausteinen, die zu Dimeren, Trimeren oder kurzen Polymeren verknüpft sind (Prior 2010). Diese Struktur erklärt auch ihre hohe Reaktivität gegenüber freien Radikalen und ihre Fähigkeit, Metallionen zu binden.
OPC sind Teil der großen Gruppe der Proanthocyanidine, die wiederum zu den Flavonoiden zählen – einer Untergruppe der Polyphenole, die Pflanzen vor Stress schützt, UV-Schäden reduziert und zur Abwehr von Mikroorganismen dient.
In Labor- und Tiermodellen zeigen OPC ausgeprägte antioxidative Kapazitäten, die teilweise stärker ausfallen als bei Vitamin C oder Vitamin E (Bagchi 2000). Sie wirken als sogenannte Radikalfänger, neutralisieren oxidative Moleküle und können die Stabilität von Zellmembranen unterstützen (Santos-Buelga 2019).
Die höchsten Gehalte an OPC finden sich in:
Besonders Traubenkerne gelten als wichtigste Quelle, da sie einen hohen Anteil an Oligomeren enthalten, die in Extrakten konzentriert werden können (Gruenwald 2004).
OPC ≠ Resveratrol, obwohl beide aus Trauben stammen und zu den Polyphenolen gehören.
Die Unterschiede:

Während Resveratrol eher mit Sirtuin-Signalen und Langlebigkeitsforschung verbunden ist, stehen bei OPC der Zellschutz, die Mikrozirkulation und die Hautbiologie im Vordergrund (Baur 2006; Bagchi 2000).

Die Wirkung von OPC wird vor allem durch seine besondere antioxidative Struktur, die Bindung an Kollagen- und Elastinfasern sowie mögliche Effekte auf Gefäße und Mikrozirkulation erklärt. Viele Prozesse wurden in Labor- und klinischen Studien untersucht – besonders im Hinblick auf oxidativen Stress, Hautbiologie und Gefäßfunktion.
OPC gehören zu den stärksten bekannten antioxidativen Pflanzenstoffen. Ihre Fähigkeit, reaktive Sauerstoffspezies (ROS) zu neutralisieren, ist in verschiedenen Modellen gezeigt worden.
In einer vielzitierten Analyse wiesen Bagchi und Kollegen darauf hin, dass Proanthocyanidine eine signifikant höhere antioxidative Kapazität besitzen als Vitamin C oder Vitamin E (Bagchi 2000).
Die antioxidative Wirkung zeigt sich in mehreren Mechanismen:
OPC wirken dadurch als multifunktionales antioxidatives Netzwerk, das verschiedene Zellstrukturen stabilisieren kann.
Oxidativer Stress gilt als einer der Hauptfaktoren natürlicher Hautalterung.
Studien zeigen, dass Proanthocyanidine:
In einer klinischen Untersuchung zu Traubenkernextrakt verbesserten sich Hautelastizität und Feuchtigkeitsgehalt, begleitet von einer Abnahme feiner Fältchen (Watanabe 2010).
Die Autoren führen dies auf antioxidativen Schutz, Kollagenstabilisierung und eine verbesserte Mikrozirkulation zurück.
OPC werden häufig im Zusammenhang mit Gefäßfunktion und Mikrozirkulation untersucht.
Die Wirkung beruht u. a. auf:
In einer placebo-kontrollierten Studie verbesserten Traubenkern-Proanthocyanidine die venöse Spannung und reduzierten das Gefühl schwerer Beine bei Personen mit leichter venöser Insuffizienz (Belcaro 2008).
Andere Untersuchungen zeigen positive Effekte auf die Kapillardurchblutung und die antioxidative Abwehr in Gefäßzellen (Feringa 2011).
OPC besitzen zusätzlich modulierende Effekte auf entzündliche Signalwege.
Viele Arbeiten zeigen eine Hemmung von:
Diese Mechanismen können erklären, warum Proanthocyanidine in verschiedenen Modellen gegen oxidativ bedingte Entzündungsprozesse wirken.
Die antioxidativen und gefäßschützenden Eigenschaften von OPC machen sie besonders interessant für Bereiche, in denen Mikrozirkulation, Zellschutz und Bindegewebsstrukturen entscheidend sind. Dazu gehören vor allem Haut, Augen und Gefäße. Viele Studien zeigen, dass OPC durch ihre Fähigkeit, kollagenhaltige Strukturen zu stabilisieren und oxidativen Stress zu reduzieren, in diesen Bereichen eine biologische Relevanz besitzen.
Sowohl Haut- als auch Gefäßzellen sind täglich reaktiven Sauerstoffspezies (ROS) ausgesetzt – durch UV-Licht, Umweltfaktoren oder normale Stoffwechselprozesse.
Die antioxidative Wirkung von OPC kann diese Belastung abpuffern:
In Untersuchungen an Hautzellen schützten Proanthocyanidine Kollagenstrukturen vor vorzeitigem Abbau und reduzierten die Aktivität entzündlicher Enzyme, die durch UV-Strahlung verstärkt aktiviert werden (Kaur 2020).
Die Wirkung von OPC auf die Haut wird besonders durch folgende Mechanismen erklärt:
Hemmung der Kollagenase und Elastase
Diese Enzyme bauen Bindegewebsproteine ab, was die Hautelastizität verringert. Proanthocyanidine reduzieren ihre Aktivität und können damit die Struktur des Bindegewebes stabilisieren (Kaur 2020).
Modulation von MMPs (Matrix-Metalloproteinasen)
UV-Strahlung erhöht MMP-Aktivität → führt zu Faltenbildung. In Studien reduzierte OPC diese Prozesse deutlich (Yamakoshi 2004).
Verbesserte Hautfeuchtigkeit und Elastizität
Eine klinische Studie zeigte, dass die tägliche Einnahme von Traubenkernextrakt die Feuchtigkeitsbalance, die Hautelastizität und feine Fältchen messbar verbesserte (Watanabe 2010).
Unterstützung der Mikrozirkulation
Bessere Mikrozirkulation bedeutet bessere Nährstoffversorgung der Haut.
OPC können hier regulierend wirken, was sich laut Studien positiv auf Hautbild und Regeneration auswirkt (Belcaro 2008).
Fazit:
OPC sind nicht einfach „Radikalfänger“, sondern greifen in zentrale Hautalterungsmechanismen ein, die mit Kollagenabbau, UV-Schäden und Mikrozirkulation zusammenhängen.
Die feinen Kapillaren der Haut und der Retina (Netzhaut) reagieren besonders sensibel auf oxidativen Stress.
OPC haben in mehreren Untersuchungen gezeigt, dass sie:
Augen
In Studien zu Proanthocyanidinen aus Heidelbeeren und Traubenkernen fanden Forschende Hinweise auf:
Da die Retina stark durchblutungsabhängig ist, gelten Verbesserungen der Mikrozirkulation als plausibler Wirkmechanismus.
Gefäße
Traubenkernextrakt wird besonders im Kontext venöser Insuffizienz untersucht.
Studien zeigen:
Auch antioxidative Schutzmechanismen in Endothelzellen wurden wiederholt beschrieben (Sano 2007).
Die richtige Einnahme von OPC hängt stark von Ziel, Körpergewicht, Extraktqualität und Polyphenolgehalt ab. Klinische Studien nutzen sehr unterschiedliche Dosierungen – von niedrigen täglichen Mengen bis zu hohen Einmaldosen. Dennoch lassen sich praxisnahe, wissenschaftlich begründete Bereiche ableiten.
Die Menge an OPC in Nahrungsergänzungsmitteln variiert je nach Extrakt. Entscheidend ist nicht die Gesamtkapselmenge, sondern der tatsächliche Anteil an Oligomeren Proanthocyanidinen.
Eine Übersicht typischer Dosierungen aus Humanstudien:

Wichtig:
Viele Produkte geben den Proanthocyanidin-Gehalt (PAC) als Prozentsatz an.
Eine Kapsel mit 95 % Proanthocyanidinen enthält z. B. deutlich mehr OPC als ein 40 %-Extrakt – daher sollten Dosierungen immer im Kontext der standardisierten Konzentration betrachtet werden.
Es gibt keine verpflichtende Vorgabe, aber folgende Punkte sind sinnvoll:
Morgens oder tagsüber
Wird häufig empfohlen, da OPC eine leichte stimulierende Wirkung auf die Mikrozirkulation haben kann. Viele Anwender empfinden dies tagsüber als angenehmer.
Zu einer Mahlzeit oder direkt danach
Polyphenole haben eine bessere Magenverträglichkeit, wenn sie nicht auf komplett nüchternen Magen eingenommen werden.
Aufteilung auf 1–2 Portionen pro Tag
In Studien wird OPC oft einmal täglich verabreicht – bei empfindlichem Magen können zwei kleinere Portionen sinnvoll sein.
Aktuell gibt es keine Hinweise, dass OPC abends den Schlaf negativ beeinflusst.
Vitamin C und OPC werden häufig zusammen eingenommen, weil:
Vitamin C kann außerdem die Bioverfügbarkeit von Proanthocyanidinen unterstützen, indem es oxidierte Formen wieder reduziert.
Deshalb findet man die Kombination häufig in wissenschaftlichen Anwendungen – besonders im Kontext von Haut, Gefäßen und antioxidativem Zellschutz.
Studien zur direkten Bioverfügbarkeit sind noch begrenzt, aber es gibt deutliche biochemische Hinweise für diese Synergie.
Kurz gesagt:
Viele Anwender nutzen OPC nicht allein, sondern in synergistischen Kombinationen. Das liegt daran, dass Proanthocyanidine biochemisch eng mit anderen Antioxidantien, Mineralstoffen und Polyphenolen zusammenarbeiten. Besonders Vitamin C, Zink, Kurkuma und Resveratrol gelten als gute Partner.
Vitamin C und OPC ergänzen sich auf verschiedenen Ebenen:
Vitamin C kann oxidierte Polyphenole wieder in ihre aktive Form zurückführen – ein Mechanismus, der die Wirkkette der Antioxidantien verlängern kann (Santos-Buelga 2019).
Beide Stoffe spielen bei der Stabilität von Kollagenstrukturen eine Rolle:
Gemeinsam entsteht ein doppelter Schutzmechanismus für Haut und Gefäße.
Die Kombination steigert die Fähigkeit des Körpers, oxidative Moleküle zu neutralisieren – besonders relevant für Haut, Augen und Gefäßwände (Bagchi 2000).
Zink gilt als fundamentales Spurenelement für:
OPC besitzen chelatierende Eigenschaften, die Metallionen binden können. Einige Autoren gehen davon aus, dass dies antioxidative Systeme stabilisieren kann (Sano 2007).
Zink und OPC werden deshalb häufig zur Unterstützung von Haut, Bindegewebe und oxidativem Zellschutz gemeinsam eingesetzt.
Curcumin und OPC gehören zu zwei verschiedenen Polyphenolklassen. Die Kombination macht Sinn, weil:
In Studien zu antioxidativem Stress und Gefäßbiologie werden solche Polyphenol-Kombinationen zunehmend untersucht (Hewlings 2017).
Obwohl beide aus Trauben stammen, ergänzen sie sich:
Die Kombination findet sich in vielen Anti-Aging-Formulierungen, da sie verschiedene Ebenen von Zellschutz und Signalwegen abdeckt (Baur 2006).
Vitamin E: ergänzt fettlösliche antioxidative Systeme
Selen: unterstützt antioxidative Enzyme wie Glutathionperoxidase
Omega-3-Fettsäuren: können entzündungsmodulierende Effekte erweitern
Viele dieser Kombinationen sind biochemisch plausibel, jedoch weniger umfassend klinisch untersucht als die Synergien mit Vitamin C.
Kurz zusammengefasst:
OPC ist ein vielseitiges Polyphenol, das zusammen mit Vitamin C, Zink, Kurkuma oder Resveratrol ein breiteres antioxidatives und entzündungsmodulierendes Netz bilden kann. Besonders die Kombination OPC + Vitamin C ist wissenschaftlich gut begründet und in Studienumgebungen weit verbreitet.
OPC gilt in Studien und Erfahrungsberichten als gut verträglich, insbesondere wenn es sich um hochwertige Extrakte aus Traubenkernen oder Kiefernrinde handelt. Dennoch gibt es einige Punkte, die im Hinblick auf Dosierung, individuelle Empfindlichkeit und bestimmte Medikamente beachtet werden sollten.
In klinischen Untersuchungen wurden Dosierungen von 100 bis 400 mg OPC pro Tag in der Regel gut vertragen (Belcaro 2008; Watanabe 2010). Auch höhere Einzeldosen wurden in Studien ohne schwerwiegende Nebenwirkungen verabreicht, wobei diese nicht für den Alltag empfohlen werden müssen.
Gelegentlich berichtete, meist milde Nebenwirkungen:
Viele dieser Effekte treten vor allem bei nüchterner Einnahme oder sehr hohen Dosierungen auf und lassen sich in der Regel durch Einnahme zu einer Mahlzeit vermeiden.
Wichtig:
Extrakte mit hohem Polyphenolgehalt sind potenter – daher sollte die Dosierung immer an die jeweilige Konzentration angepasst werden.
Obwohl OPC allgemein als sicher gilt, gibt es einige Gruppen, die die Einnahme ärztlich abklären sollten:
OPC wirken antioxidativ und können theoretisch geringfügige Effekte auf die Gefäßfunktion haben.
Menschen, die Medikamente wie Warfarin oder andere Antikoagulanzien verwenden, sollten vorher einen Arzt konsultieren.
Auch wenn die Datenlage begrenzt ist, empfehlen Expertengremien grundsätzlich Vorsicht bei polyphenolreichen Extrakten (Sano 2007).
Da OPC die Gefäßflexibilität unterstützen können, gibt es theoretisch die Möglichkeit eines leicht blutdrucksenkenden Effekts. Klinisch relevante Veränderungen sind jedoch selten dokumentiert.
Es gibt keine ausreichenden Humanstudien, die eine sichere Anwendung während Schwangerschaft oder Stillzeit bestätigen würden. Vorsicht ist daher angebracht.
Selten, aber möglich: Personen mit ausgeprägten Allergien gegen Weintrauben sollten die Einnahme vermeiden oder ärztlich besprechen.
Es gibt keine klassische toxikologische Überdosierung, wie man sie von Medikamenten kennt.
Dennoch können sehr hohe Mengen (> 500–1000 mg reines OPC täglich) zu:
führen.
In der Literatur wird betont, dass Polyphenole in hohen Mengen den oxidativen Stoffwechsel beeinflussen und theoretisch prooxidative Effekte haben könnten – allerdings nur in unrealistisch hohen Dosierungen, die weit über den üblichen Bereichen liegen (Santos-Buelga 2019).
Kurz gesagt:
OPC ist gut verträglich, solange es in üblichen Studienbereichen eingenommen wird. Vorsicht ist sinnvoll bei Blutverdünnern, sehr niedrigem Blutdruck, Allergien sowie in Schwangerschaft und Stillzeit.
Die Qualität eines OPC-Produkts entscheidet maßgeblich darüber, wie wirkungsvoll und verträglich es ist. Unterschiede entstehen durch Herkunft der Rohstoffe, Anbauweise, Extraktionsverfahren und Laboranalysen. Besonders bei Traubenkernextrakten lohnt es sich, auf eine klare Qualitätsdefinition zu achten.
Bio-zertifizierte Traubenkerne stammen aus kontrolliert ökologischem Anbau ohne synthetische Pestizide oder Herbizide.
Das ist vor allem relevant, weil Trauben anfällig für Schädlingsdruck sind und in konventionellem Anbau häufig intensiv behandelt werden.
Vorteile von Bio-Material:
OPC aus natürlichen Quellen (z. B. Traubenkernen) unterscheidet sich zudem von synthetischen oder stark modifizierten Varianten, die in manchen Ländern vorkommen. Europäische Produkte nutzen üblicherweise 100 % natürliche Extrakte, was auch den typischen Polyphenolcharakter erhält.
Die meisten hochwertigen OPC-Extrakte stammen aus Regionen mit traditionellem Weinbau, darunter:
Die Traubensorten variieren, doch besonders Vitis vinifera enthält sehr hohe natürliche Proanthocyanidin-Konzentrationen.
Eine wichtige Rolle spielt die Verarbeitung direkt nach der Weinproduktion:
Traubenkerne müssen nach der Pressung rasch gereinigt, getrocknet und stabilisiert werden, um Oxidation zu verhindern. Zu lange Lagerung kann den OPC-Gehalt deutlich reduzieren.
Der OPC-Gehalt ist stark abhängig von:
Standardisierung (z. B. 90–95 % Proanthocyanidine)
Sie zeigt, dass der Extrakt einen definierten und reproduzierbaren OPC-Anteil enthält.
Niedrige Trocknungstemperaturen
Schützen die Polyphenole vor Zersetzung.
Schonende Extraktion
Ethanol-Wasser-Extraktionen gelten als hochwertig, weil sie das natürliche Spektrum der Polyphenole erhalten.
Fein gemahlenes Pulver
Erhöht die Bioverfügbarkeit und erleichtert die Verarbeitung in Kapseln.
Laboranalyse & Reinheit
Seriöse Hersteller lassen Rohstoff und Endprodukt regelmäßig prüfen:
Hochwertige OPC-Produkte geben den tatsächlichen Proanthocyanidin-Gehalt an und nicht nur die Gesamtheit aller Polyphenole.
Tests wie HPLC (High-Performance Liquid Chromatography) ermöglichen eine präzise Bestimmung der einzelnen Polyphenol-Fraktionen.
Kurz gesagt:
Gute OPC-Produkte erkennt man an Bio-Qualität, klarer Herkunft, schonender Extraktion und unabhängigen Laboranalysen mit Angabe des Proanthocyanidin-Gehalts.
Was ist OPC genau?
OPC (Oligomere Proanthocyanidine) sind pflanzliche Polyphenole, die vor allem in Traubenkernen, Beeren, Kakaobohnen und Erdnusshaut vorkommen. Sie gehören zu den Flavonoiden und sind besonders für ihre antioxidativen Eigenschaften bekannt (Bagchi 2000).
Sie schützen Pflanzen – und potenziell auch menschliche Zellen – vor oxidativem Stress.
Wofür ist OPC gut?
Studien untersuchen OPC vor allem in folgenden Bereichen:
Die Wirkmechanismen beruhen vor allem auf antioxidativen und entzündungsmodulierenden Prozessen.
Wie viel OPC pro Tag ist sinnvoll?
In Studien wurden häufig Dosierungen zwischen:
eingesetzt.
Wichtig ist die Standardisierung des Extrakts: Entscheidend ist der OPC-Gehalt, nicht die Kapselgröße.
Wann sollte man OPC einnehmen – morgens oder abends?
Empfohlen wird: morgens oder tagsüber, mit einer Mahlzeit, da dies die Verträglichkeit verbessert.
Es gibt keine Hinweise, dass OPC den Schlaf negativ beeinflusst.
Kann man OPC dauerhaft nehmen?
Aktuelle Daten sprechen dafür, dass OPC bei üblichen Dosierungen gut verträglich sind (Belcaro 2008; Watanabe 2010).
Es gibt keine Hinweise auf toxikologische Risiken bei langfristiger Einnahme im moderaten Bereich.
Personen mit Blutverdünnern, niedrigem Blutdruck oder in Schwangerschaft/Stillzeit sollten zuvor ärztlich abklären.
Gibt es Nebenwirkungen bei OPC?
Seltene, leichte Beschwerden können sein:
Diese lassen sich meist vermeiden, wenn OPC zu einer Mahlzeit eingenommen wird.
Was ist besser – OPC oder Vitamin C?
Beides sind starke Antioxidantien, aber mit unterschiedlichen Rollen:
In der Literatur gilt die Kombination als besonders wirkungsvoll (Santos-Buelga 2019).
Warum OPC mit Vitamin C kombinieren?
Vitamin C kann oxidierte Polyphenole regenerieren, die Wirkkette verlängern und gemeinsam mit OPC antioxidative Netzwerke stabilisieren.
Daher wird diese Kombination oft im Bereich Haut, Gefäße und Zellschutz eingesetzt.
Wie schnell wirkt OPC?
Das hängt vom Ziel ab:
OPC wirkt nicht sofort, sondern über kontinuierliche antioxidative und strukturelle Prozesse.
Ist OPC gut für die Haut / Haare?
Studien zeigen:
Effekte auf Haare sind weniger untersucht, jedoch plausibel, wenn Mikrozirkulation und oxidativer Stress eine Rolle spielen.
Welche Trauben enthalten das beste OPC?
Besonders reich an OPC sind die Kerne von Vitis vinifera, der klassischen Weinrebe aus Europa.
Regionen mit hochwertigem Weinbau – etwa Frankreich, Spanien und Italien – liefern meist die besten Rohstoffe, weil Kerne dort rasch weiterverarbeitet werden und so Oxidation vermieden wird.
OPC gehört zu den am besten untersuchten pflanzlichen Polyphenolgruppen und vereint mehrere Eigenschaften, die es in der Naturheilkunde und Forschung gleichermaßen interessant machen. Die Literatur zeigt deutlich, dass OPC starke antioxidative Kapazitäten, einen Schutz für kollagenhaltige Strukturen, sowie positive Effekte auf Mikrozirkulation und Gefäßfunktion besitzen (Bagchi 2000; Belcaro 2008; Watanabe 2010). Diese Mechanismen greifen ineinander und erklären die breite Anwendung in Bereichen wie Haut, Augen, Gefäße und allgemeinem Zellschutz.
Wesentlich für den Nutzen sind jedoch drei Faktoren:
OPC ist kein „Wundermittel“, sondern ein hochwirksames natürliches Antioxidans, das auf mehreren biologischen Ebenen ansetzt. Wer auf geprüfte Qualität achtet und eine passende Dosierung wählt, kann OPC gezielt in Hautpflege-, Gefäß- oder antioxidative Routinen integrieren.
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